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Familienverbände treffen zuständige Ministerin

von Redaktion Thüringen / Webredaktion alle LVs

Familie ist eine Querschnittsaufgabe, nicht nur zum Mitdenken

Chr. Müller (NF), Petra Beck (VAMV), D. Castell u. K. Konrad (KRFD), S. Zwiebler (DFV), G. Bomm (eaf), Min. H. Werner, U. Birkner (eaf), V. Schirneck (VAMV), J. Döhring u. M. Steinmeier (FdK)

Erfurt. Die bewährten überregionalen Strukturen der im Arbeitskreis Thüringer Familienorganisationen AKF zusammengeschlossenen Familienverbände sind auch weiterhin unverzichtbar. Da sind sich die Vertretungen der Verbände und die Familienministerin Heike Werner einig. Schwerpunkt des Gespräches, an dem auch die Referatsleiterin Ines Wesselow-Benkert teilnahm, ist das geplante Landesprogramm für ein solidarisches Zusammenleben der Generationen. Da die Umsetzung auf die Kommunen übertragen werden soll, forderten die Familienverbände eine transparente Förderpyramide - als Forderung für die im Landesprogramm bereitgestellten Mittel sollte eine integrierte Sozialplanung Grundlage sein. Denn Familie kann nicht nur auf Eltern mit kleinen Kindern reduziert werden und ist viel mehr als ein Fall für Sozialgesetzbücher.

Thema war auch ruhende Landesbeirat für Familie und Frauen des Ministerpräsidenten (Vorsitzende ist Viola Schirneck vom VAMV). Diese Runde könnte ein Fachgremium für Familienpolitik werden. Die Besetzung sollte aber unbedingt überdacht werden, um diesen Beirat arbeitsfähig zu machen.

Gegenstand der Zusammenkunft waren weiter die Verwendungen der freiwerdenden Mittel aus dem Betreuungsgeld und das kostenlose Kita-Jahr. Auf die Bitte, nicht mehr von sozialschwachen Familien zu sprechen, wenn deren finanzielle Lage schwierig  ist, erklärte Ministerin Werner, dass sie selbst dieses Adjektiv aus ihren Reden und Schriften verbannt hat. (Quelle: AKF Thüringen)

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