Aktuelles

Kinderreiche im Lockdown sichtbar und hörbar

von Redaktion Thüringen / Webredaktion alle LVs

Beitrag 17

Hallo zurück, wir persönlich bedauern es sehr, dass sämtliche Vereine der Kinder nun wieder pausieren müssen. Kindern fehlt damit wieder noch ein Stück mehr ihrer Normalität und fester Bestandteile des Alltags, den
die Eltern abfedern müssen. Noch schwieriger ist die eigentliche Vorschrift, dass sich nur 2 Haushalte treffen dürfen. Was ist aber, wenn alle meine Kinder unterschiedliche Freunde haben? Wir sind dann schnell bei 3 oder mehr Besuchskindern. In der Schule dürfen sie sich sehen, in den eigenen vier Wänden theoretisch nicht. Der Ausschluss vom Unterricht bei Erkältung ist ebenso ein Thema - die 5 zusätzlichen Kindkranktage
sind hierfür einfach unzureichend, zumal dies jedes Mal 25% Lohnausfall bedeutet.

Ein ganz anderes Thema sind die Lüftungszeiten in den Schulen, die nun greifen. An Unterricht ist in vielen Klassen nicht mehr zu denken, weil die Lehrer sich "Wecker stellen" müssen, die alle 20 Minuten klingeln,
daraufhin werden die Fenster geöffnet. Die Kinder ziehen Jacken an. Der Unterricht wird somit alle 20 Minuten erheblich unterbrochen. Seit dieser Woche dürfen wir auch die Kindertagesstätte nicht mehr betreten.
Die Kinder müssen an der Tür abgegeben werden. Hier wird leider auch nicht bedacht, dass vielen Kindern die Überrückung von Eltern zu Erzieherin damit gänzlich fehlt und sie sich in eine Situation
"hineingeworfen" fühlen. Erst diese Woche habe ich wieder ein Kind bitterlich weinen sehen an der Kitatür, weil es nicht verstand, warum die Mutter "nicht über die rote Linie treten darf".

Was mir noch einfällt: Die Jugend erlebt keine normale Jugendzeit, wie wir sie kennen und hatten. Sie haben keine Partys, keine Diskotheken, mein Neffe hatte nicht einmal eine Jugendweihefeier. Sie sollen sich nun
auch nicht mehr in Gruppen treffen. Wie viele kostbare Momente gehen ihnen gerade verloren? Daran denke ich oft.

Beitrag 16

Was uns - neben der schon angesprochenen Begrenzung auf 10 Personen - stark trifft, sind die Einschränkungen der sportlichen Hobbys der Kinder. Unser 2. Sohn spielt Handball, trainiert normaler Weise 5x die Woche. Er ist 13 und durch den Wegfall dieser Regelmäßigkeit bewegt er sich viel weniger, läuft Gefahr, sich viel zu viel mit dem Handy zurück zu ziehen.


Unsere Tochter, 9 Jahre und etwas übergewichtig, hat vor den Ferien endlich einen Sport gefunden, der sie zu mehr Bewegung motiviert. Auch das fällt nun aus, bevor sie es richtig beginnen konnte. Unser 4. - 7 Jahre - spielt eigentlich Fußball und konnte dieses Jahr so gut wie noch nicht trainieren, da er in der Corona Pause einen gebrochenen Arm hatte. Wir haben zumindest noch Glück, dass 3 der 4 Großen noch in die Musikschule gehen, sodass nicht alle Hobbys weg brechen (noch nicht), aber das schränkt uns schon arg ein, und Familien in denen ausschließlich sportlichen Hobbys nachgegangen wird, geht es da sicher noch viel mehr so.

Beitrag 15

Also, wir sind noch ganz gut organisiert, hoffen aber inständig, dass es nicht wieder zur Schließung der Schule oder des Kindergartens kommt! Und wir freuen uns, dass trotzdem das Schulschwimmen statt findet und nur
eine Woche lang ausfällt.


Darüber hinaus haben wir alle Besuche und Treffen bis Weihnachten abgesagt, was mich aber eher entspannt, ich freue mich auf die ruhigeren Wochenenden. Im Endeffekt steht und fällt bei uns alles mit der Betreuung. Wenn die Einrichtungen wieder schließen sind wir zwar in der Notbetreuung (ich arbeite systemrelevant), aber auch die ist verkürzt (Minusstunden) und die Beschulung in der Notbetreuung war nicht optimal und hat uns viel abverlangt, neben dem stressigen arbeiten.

Ich bin dankbar dafür, dass die Schulschließungen in diesem Lockdown nicht erste Wahl sind!! Was passiert,
wenn eine Einrichtung aufgrund eines positiven Tests komplett schließen muss, wissen wir noch nicht, das müssten wir dann spontan entscheiden.


Die Begrenzung auf 10 Menschen sehe ich auch kritisch, da sollten "Kernfamilien" gelten, egal wie viele Kinder.

Beitrag 14

Leider haben wir keine Sensation zu verkünden. Wir haben einfach nur viele Kinder aber der Alltag läuft im Groben weiter... ....Auch während Corona...

Beitrag 13

Kindergeburtstage und die Adventszeit (1. Advent)Ende November stehen an und müssen leider abgesagt oder Treffen mit Freunden verschoben werden. Dennoch versuchen wir so gut es geht gerade den
kleinen Kindern die Situation zu erklären, wenn auch oftmals schwierig, denn wie schildert man eine unsichtbare Gefahr? Man versucht das Beste draus zu machen, gesund zu bleiben und durch Einhaltung der gestellten
Regeln einen kleinen Beitrag zu leisten.

Größte Angst für uns Eltern ist jedoch unter anderem die Sorge vor erneuten Kita und Schulschließungen. Es war Anfang/Mitte des Jahres eine schwierige Zeit. Kinderbetreuung zu Hause, Home schooling und die eigene Arbeit
Beruf/Haushalt. Es wollte alles gestemmt sein.

Beitrag 12

Wir leiden im Moment unter den neuen Corona Regeln- 2 Haushalte-Regel insofern, als dass zwei meiner Kinder im November Geburtstag haben.
Durch die o.g. Regel dürfen sie nun nur noch 1 Kind zu ihrem Geburtstag (diese und nä. Woche) einladen.
Das ist gerade für unseren 5 jährigen sehr traurig. Abgesehen davon soll man plötzlich einen Lieblingsfreund/-freundin erwählen.
Die Regel kann ich insofern auch deshalb nicht nachvollziehen, da in der Kita alle Kinder zusammen spielen und Kinder doch angeblich keine Superspreader sind.
Ebenso überschreiten wir nicht selten die 10 Personen-Regel, wenn wir (6-köpfige Familie) uns mit einer befreundeten Familie treffen (5-köpfig).

Ansonsten können wir, Gott sei dank, die Kinder oft genug in den Garten zum Spielen schicken und sie können untereinander zusammen spielen.
Das wäre mit einem Einzelkind schon trauriger/schwieriger zu beschäftigen, kann ich mir zumindest vorstellen.

Die Angst sich anzustecken ist bestimmt in den meisten Familien gleich hoch, obgleich man bei 6 Familienmitgliedern natürlich eine höhere Wahrscheinlichkeit hat und ich täglich bei 4 Kindern abchecke,
ob sich ein Schnupfen anbahnt/ ob alle Masken haben/sauber sind etc.


So, dies war erst einmal ein kurzes Statement von uns.

Beitrag 11

Im Moment kommen wir noch gut mit der Situation klar. Wir haben unsere privaten Kontakte (auch die zu den Großeltern und zum Cousin der Kinder) auf das Nötigste begrenzt. Ab dieser Woche sind wir als Eltern auch wieder im Home-Office. So sind auch die beruflichen Direktkontakte auf ein Minimum reduziert. Wie schnell hier die Gefahr einer Ansteckung erfolgen kann, mussten wir leider letzte Woche selbst erfahren, als eine Kollegin, mit der mein Mann Kontakt hatte, an COVID-19 erkrankt ist und er in Quarantäne musste. Zum Glück ist bei uns aber alles glimpflich ausgegangen.

Im Moment sind wir also froh, dass die Kita und die Schule noch geöffnet sind.

Den größten Verlust erleben wir durch den Wegfall des Vereinsportes. Alle 3 Kinder sind im Vereinssport aktiv; besonders hart trifft es unsere 6jährige Tochter, deren Schwimmlernkurs schon im Lockdown im Frühjahr unterbrochen werden musste und nun erneut nicht weitergeführt werden kann.

Wir wünschen uns, dass Vereinssport (zumindest oder gerade für die Kinder) wieder möglich ist. Natürlich unter einer Prüfung (z.B. auf Kontaktsport) und selbstverständlich auch unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes. Gerade weil die Bewegung in der Schulzeit zu kurz kommt und weil es eben wichtig ist, dass Kinder Schwimmen lernen, sollten diese Aspekte ausschlaggebend sein, Vereinsport unter gewissen Voraussetzungen auch in der Corona-Pandemie zuzulassen.

Weiterhin haben wir ständig Angst, dass Kita und / oder Schule in einen sogenannten Ampel-Status gelb gehen. Dann wären die Kinder wieder (tlw.) zu Hause, für unsere Große in der 3. Klasse wäre dann wieder Home-Schooling angesagt und an ein Arbeiten im Home-Office ist so kaum zu denken.

Beitrag 10

Folgende Einschränkungen betreffen uns:- Training findet nicht mehr statt - Schulschwimmen der Zwillinge fällt aus- Sportunterricht der Zwillinge in Grundschule muss weiterhin im Freien stattfinden. Die Halle ist weiter gesperrt. Für mich ist leider das Fitnesscenter und die Sauna geschlossen. Schade da ich nur einmal in der Woche kann und nun der einzig freie entspannte Tag für mich gestrichen ist.

Ansonsten geht alles weiter wie bisher.

Beitrag 9

Die Kids sind in ihren Alltag und Freizeitbeschäftigungen/Hobbys wieder stark reduziert. Und das schlägt auf Gemüt. Sie dürfen sich wieder nicht treffen, ihren Hobby nachkommen. Das merkt man dann auch zum Abend hin, sie sind nicht richtig ausgelastet, tatsächlich schlechter Gelaunt und das
überträgt sich dann auch gleich wieder auf alle und den ganzen Alltag.

Beitrag 8

Die grösste Beeinträchtigung liegt im schlieβen der Vereine. Dadurch verlieren die Kinder ihre Nachmittagsbeschäftigungen und Handy und Co werden noch stärker. In den Vereinen liegt gar keine Ansteckungsgefahr. Sie haben alle gute Hygienekonzepte und der nahe Kontakt ist wenn überhaupt, dann nur punktuell. Da ich auch im Gesundheitsamt arbeite, weis ich, dass es mehr erfordert, als nur kurzen Kontakt, es muss schon eine längere Durchmischung der Atemluft sein. Schon in den Schulklassen, die ausreichend lüften ist es bei uns nie zur Übertragung gekommen. Eher bei engen Kontakten innerhalb der Familie, bei Freunden zu Hause, gemeinsam beim Essen, im Kosmetiksalon [und die dürfen weiter geöffnet bleiben...], bei Partys. Vor allem sind es eigentlich immer die Erwachsenen, die den Virus verteilen.

Das wäre wirklich ein Gewinn, wenn wir die Sportvereine wieder öffnen könnten!

Die Personenzahl auf 10 zu beschränken ist ja bei Grossfamilien auch Quatsch, manche Familie hat selber schon 10 Personen... Ich erlaube bei meinen Kindern pro Kind einen Kontakt zur gleichen Zeit, wenn sie drinnen sind, ergibt aber dadurch auch oft mehrere Kinder gleichzeitig in der Wohnung, halt in verschiedenen Kinderzimmern. Ich kann ja nicht, nur weil die grosse Schwester gerade in Gruppenarbeit ihre Seminarfacharbeit schreiben muss, der kleinen Schwester alle Kontakte verbieten. Wenn jeder darauf achtet, dass er nicht krank in die Schule kommt, ist schon viel geholfen. Wenn man nur ein Kind hat, ist das viel leichter, aber bei 5 Kindern werde ich nicht einen Plan aufstellen, wer an welchem Tag einen Freund sehen darf. Der nächste Punkt ist der Urlaub. Wenn wir als Grossfamilie einen Urlaub buchen, dann ist das schnell viel Geld. Wenn man dann absagen muss, weil zufällig eins der Kinder in Quarantäne gelandet ist, zahlt das keiner zurück. Wir mussten in den Herbstferien kurzfristig den Urlaub canceln, weil die Region zum Risikogebiet wurde und ich danach aber arbeitsbereit sein musste, also nicht in Quarantäne konnte. Zahlt einem niemand... War ein teurer Spaβ. Ich kenne auch etliche Familien, die nicht fahren konnten wegen Quarantäne, das ist niemandem klar, dass eine Unterkunft für 7 Personen nicht so billig ist wie für 3 und das, wo wir Grossfamilien meist eh nicht so im Geld schwimmen. So, ich hoffe, das hilft weiter, danke, dass Sie an uns denken und für uns kämpfen.LG

Beitrag 7

Für uns als Familie heißt es, das wir uns mit keinem anderen Menschen treffen können, da wir ja schon zehn Personen sind. Des weiterem werden wir oft "dumm angemacht", wenn wir einkaufen gehen, da für
uns nicht ein Paket Nudeln oder Reis reichen, gehen andere Personen gleich davon aus ,dass wir horten/hamstern.

Was die Kinder betrifft, so ist es für uns sehr schwierig. Drei unserer Kinder sind lungenkrank. Zwei haben einen Herzfehler, zudem hat die Oma und der Papa krupp. Wir leben alle unter einem Dach, was es nicht einfacher
macht, im Gegenteil. Ich habe mittlerweile immer Angst, meine kleinen in die Kita zu bringen, da
sie bei anstehenden spielen und toben, Husten, das heißt, ich muss eigentlich immer damit rechnen, dass ich angerufen werde, um sie abzuholen. Das ist für mich schwierig ist, da ich selbst krank bin, ständig zu Ärzten
muss. Arbeiten kann ich seit dem Beginn von corona-Krise nicht mehr.

Beitrag 6

Ganz auf die Schnelle: Dass jedes Kind einen Freund im Freien treffen darf... und sie dann auch gemeinsam spielen dürfen... ich meine also zwei Söhne und jeweils ein Freund. Sonst muss ich ja täglich verbieten, dass sie auf den Schulweg Roller fahren... da treffen sie sich unweigerlich. Wenn ich Zeit finde rufe ich später nochmal durch.

Beitrag 5

Hallo vielen Dank für Ihre Mail. Eigentlich wird unser Alltag gar nicht so sehr beeinflusst, die Kinder können zwar nicht in ihren Sportverein, aber bis jetzt stört es sie nicht besonders. Das Einzige, was mir einfällt ist meine
Große, 13 Jahre geht mit Wolldecke und Schal und dickem Mantel in die Schule, weil dort ständig gelüftet wird und sie jammert ganz sehr das es trotz der Kleidung und der Decke eiskalt ist.


Mit freundlichen Grüßen

Beitrag 4

Auch wenn wir mit (seit September) "nur" 4 Kindern (plus Halbbruder nicht unserem Haushalt) eher eine kleine Großfamilie sind, sieht es bei uns wie folgt aus.

Unsere jüngste Tochter kam Ende September zur Welt und der "Willkommens-Besuch" bestand bis jetzt nur aus den Paten und Oma/LOpa.
Der Kindergeburtstag eines Kindes im Alter von 5 Jahren fiel ins Wasser, wie auch schon der 6. Geburtstag der großenn Tochter Mitte März.
Aber ok. Das können wir erklären und unseren Kindern trotzdem schöne Feiern schenken.


Normalerweise passt die Oma immer mal auf die Kinder auf- das machen wir jetzt n8cht. Ist mir zu unsicher und das ist für alle blöd. Die Kinder vermissen Oma und Oma die Kinder und ich vermisse hier und da die Ruhe 
Ich habe mich dazu entschieden, die beiden Jungs vorerst nicht mehr im Kindergarten betreuen zu lassen.

Dementsprechend ist hier gut zu tun mit Baby und den beiden Jungen. Wäre meine Tochter nicht seit diesem Jahr in der Schule, wäre sie auch zu hause. Wir greifen jetzt, trotz Haussanierung, in die wir jeden Euro stecken müssen , in die Tasche und schaffen uns jetzt eine Gefriertruhe an und eine Sprossenwand und ähnliches an, obwohl das erst nächstes Jahr geplant war. Das reißt ein ziemliches Loch in die Familienkasse. Aber ich finde, die Schlechtwetteralternative brauchen auch für die Kinder und die Truhe soll mich entlasten. 

Vorkochen um mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen und nicht nur in der Küche stehen zu müssen.


Ich fände es schön, wenn ich den KitaBeitrag nicht zahlen müsste. Ich versuche unser Risiko zu verringern und auch das der anderen Kinder und Erzieher auf der einen Seite. Ich hoffe außerdem, dass die Erzieher auch etwas mehr Luft haben ohne meine Kinder, jetzt in der Erkältungszeit ist ja bekanntlich auch die Personaldecke eher dünn (das habe ich auch vor corona wenn es möglich war immer gemacht. Sobald eine Krankheit um ging oder das Personal nicht gut aufgestellt war, hab ich meine Kinder zu hause gelassen.)


Ich wünsche mir hauptsächlich, dass jeder seine Maske ordentlich aufsetzt und sich an die Regeln hält. Ich will nicht mit meinen Kindern beim Zahnarzt älteren Damen ohne mns begegnet, die mir und meinem Baby viel zu nahe kommen und es am liebsten anfassen wollen)- so etwas ging schon vor Corona zu weit,  jetzt empfinde ich es als absolut übergriffig.

So viel interessantes dabei.
Ist alles klagen auf hohem Niveau bei uns  - ist es anstrengend trotzdem.
Liebe Grüße

Beitrag 3

Für uns hat sich nicht viel geändert – bisher. Ich, Mama, Lehrerin, gehe nach wie vor voll arbeiten und halte mich in der Schule an die Thüringer Regeln – lüften, warm anziehen und Gruppen nicht mischen – wie bisher. Meine 3 Kinder tun es mir gleich… nun ja, sie haben eine Strickjacke mit zur Schule genommen, so wie in den vorangegangenen Jahren im Herbst.

Mein Mann hat allerdings vom AG eine Art Erlaubnis erhalten, dass er für die eventuell anfallende Kinderbetreuung im Falle einer Schulschließung (auch für Kitas gültig, bei uns nicht zutreffend) frei gestellt werden wird.

Unserer Mittlerer hatte eine Stundenplanänderung, gut das man mal reflektiert: Die Schwimmhalle im Ort lehnt den Schwimmunterricht der 3. Klassen ab. So haben die Kinder nun regulären Sport, um keinen Ausfall zu erleiden. Die Kinder sind sehr traurig. Beim Gedichtvortrag saßen Lehrer und Erzieher mit MNB in der Stunde. Die Morgenandachten sind entfallen. Außerdem wurden die Pausen gestaffelt, so dass die Kinder nicht mit allen Klassenstufen auf den Pausenhof gehen (auch bei Mama!). Diese Staffelung führt allerdings zu Zeitdruck. Die Kinder beklagen, dass sie zur Zeit sehr schnell frühstücken und Mittagessen müssen.

Geplante Ausflüge der Familie wurden, sehr zum Leid der Kinder, verschoben. Wir wollten ins Schwimmbad, ins Kino, Essen gehen. Das findet jetzt nicht statt.. Leider.

Meine Tochter ist wahnsinnig glücklich, dass die Jugendkunstschule, auf Druck und Nachfrage der Verantwortlichen ihre Kurse weiterführen darf. Das sollte wirklich auch lobend erwähnt werden, denn nur Dank des Einsatzes vieler, die sich teure Hygienekonzepte überlegt und die Pläne umgesetzt haben, sind solche Freizeitveranstaltungen erst möglich. 1000 Dank an die Jugendkunstschule.

Viele Grüße,

Beitrag 2

Ich bin echt eine Mama die sich zurückhält und nicht viel sagt zu dem Thema weil man einfach damit umgehen muss aber es zerrt an den Nerven und ich möchte das beste für meine Kinder. Beim ersten mal Lockdown und alle 10 Kinder Zuhause war es Horror pur. Nicht jedes Kind hat ein Computer oder Tablet um seine Schulaufgaben zu erledigen. Die Lehrer haben ihr möglichstes bei uns gegeben es war für jeden eine neue Situation...nun bereiten sie sich schon vor bei uns und führen die Kinder an die neue Schulcloud heran, aber auch mit Hindernissen denn auch jetzt habe ich noch nicht für jedes Kind ein Computer oder Tablet. Mein Handy mit WLAN Drucker läuft zum Homescooling heiss. Wir haben Internet, was machen Familien die dieses aber nicht mal haben. Bei uns in der Familie ist es so, das mein Mann arbeiten geht als LKW Fahrer und ich selbstständig bin mit ein Nagelstudio. Es ist schwierig alles unter ein Hut zu bekommen aber wir versuchen unser bestes. Dieses Hin und Her macht ein Verrückt. Jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen. Ich hätte auch gern in der jetzigen Situation, das die Kinder auf gelb fahren und wenigstens halbe Klassen sind. Eine Woche Heim und eine Woche Schule damit könnte ich besser leben, so hätten die Kinder die Möglichkeit in der Schule auch nachzufragen wenn sie was nicht verstanden haben. Ich selbst habe ein krankes Kind und sie und ihre Geschwister gehen in die Schule damit Sie im Unterricht nichts verpasst. Denn ich bin nun mal kein Lehrer. Unterstützen tue ich, aber ich kann nicht alles erklären.MfG

Beitrag 1 - Familie mit behindertem Kind

Im Moment kann unsere behinderte Tochter zur Schule gehen. Eltern können es selber
entscheiden, ob ihr Kind gehen soll oder ob sie es zu risikoreich erachten.

Meines Wissens dürfen dann auch die Schulbegleiter wieder nach Hause
kommen. Abgesehen davon, dass es mit Kindern und Jugendlichen mit
geistiger Behinderung schwierig ist Homeschooling zu machen bzw das
Internet zu nutzen. Die schwerbehinderten Kinder leben von der Begegnung
und der Anregung durch padägogische Fachkräfte !

Andererseits ist die Entlastung der Pflegenden immer noch unzureichend (
Personalmangel und geringes Budget der Verhinderungspflege).

Wann soll man zum Beispiel einkaufen gehen, als Alleinerziehende, wenn
keine Betreuungsperson greifbar ist und der Zutritt ohne Mundschutz (
auch mit Bescheinigung) nicht machbar ist.

Wir behinderte Eltern sind die Letzten, die da kein Verständnis für
hätten, aber wir bitten um Alternativangebote bzw. Beachtung !!!

Für die Angehörigen in Wohneinrichtungen wird es wieder schwieriger

Das von meiner Seite.

Liebe Grüße,

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