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Sonne - Ferien - Angebote - Ferienzeit mit Corona

von Redaktion Thüringen / Webredaktion alle LVs

Kinder in den Klassen Stufe 1 bis 4

In den Sommerferien soll für Kinder, die für den Besuch eines Schulhortes angemeldet sind, ein eingeschränktes Hortangebot vorgehalten werden. Die in diesem Rahmen zu erfüllenden Vorgaben orientieren sich an der Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, Schulen und für den Sportbetrieb (ThürSARS-CoV-2-KiSSP-VO) vom 12. Juni 2020.

Das heißt, dass zwar, Stand (26.06.2020), der gesetzliche Betreuungsanspruch von 10 Stunden nicht gewährt werden kann, weil weiter bestimmte Infektionsschutzmaßnahmen (Stand jetzt sind das die gleichen wie bisher) gelten, dass aber vergleichbar zum bisherigen Betreuungsrahmen eine Hortbetreuung stattfindet. Diese organisiert jede Schule im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten. In den Sommerferien ist aber zusätzlich noch einmal insbesondere zu beachten: Das eingeschränkte Hortbetreuungsangebot kann sich nur an Kinder mit einem regulären Hortplatz richten. Für Schließzeiten o.ä. örtliche Festlegungen gelten die ursprünglich im Jahresablaufplan der Schule beschlossenen Regelungen. Insofern kann es auch wie örtlich üblich zu sogenannten Ferienhorten an anderen Standorten kommen. Dann gilt das vorbeugende Prinzip fester Gruppen adäquat: Sie müssen für den Zeitraum des Bestehens der Feriengruppen neu gebildet werden.

 

Auch zur Frage der landesweiten Geltung und etwaiger lokaler Abweichungen gibt es keine neue Vorgehensweise: Allgemein erlaubt es das Infektionsgeschehen derzeit, landesweit so vorzugehen. Die Lockerungen sind vertretbar. Sollte es das lokale Infektionsgeschehen erfordern, können die örtlichen Gesundheitsbehörden in ihrer Verantwortung laut Infektionsschutzgesetz Einschränkungen verfügen, um Infektionsketten zu verhindern und so die Pandemie vor Ort einzudämmen.

 

Für Schüler und Schülerinnen ab der Klassenstufe 5

  • Für wen werden Ferienangebote unterbreitet?

Hauptzielgruppe für die Angebote sind alle Schülerinnen und Schüler einer Schule der Klassenstufen 5 bis 8, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf gerichtet werden sollte.

Die Angebote finden in der Regel in der Schule bzw. auf dem Schulgelände statt.

  • Von wem erhalten die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern/ Sorgeberechtigten die notwendigen Informationen zu den Ferienangeboten der Schule?

Die Schulleitung bzw. Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer informieren die Schülerinnen und Schüler dieser Schule in geeigneter Form über die Angebote, den zeitlichen und organisatorischen Ablauf sowie über weitere Rahmenbedingungen.

 

  • Müssen die Schülerinnen und Schüler an den Ferienangeboten teilnehmen?

Nein, die Teilnahme an Ferienangeboten ist freiwillig.

 

  • Welche Kosten fallen für die Eltern/Sorgeberechtigten an?

Die Teilnahme an den Ferienangeboten ist grundsätzlich kostenfrei.

Kosten für die Verpflegung der Schülerinnen und Schüler sowie für Verbrauchsmaterialien sind von den Eltern/Sorgeberechtigten selbst zu tragen.

Ein regulärer Schülertransport findet nicht statt.

 

  • Welche Personengruppen können für die Durchführung von Ferienangeboten gewonnen werden?

- bisherige Kooperationspartner in der Ganztagsgestaltung,

- die an der Schule tätigen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter nach vorheriger Absprache mit den zuständigen Trägern (Jugendamt und freier Träger als Arbeitgeber) und Zustimmung der Schulsozialarbeiterinnen selbst,

- Fachkräfte von Trägern der Jugendarbeit oder die Jugendverbände nach Absprache und Bereitschaft,

- Lehramtsstudierende,

- pädagogisches Personal von Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Schülerforschungszentren,

- ehemalige Lehrerinnen und Lehrer,

- Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter oder auch Pädagoginnen und Pädagogen der Schule, die sich dafür freiwillig bereiterklären,

- ältere Schülerinnen und Schüler, welche für jüngere Schülerinnen und Schüler Angebote unterbreiten wollen (peergroup-education).

 

  • Sind Lehrerinnen und Lehrer sowie Lehramtsanwärterinnen und -anwärter verpflichtet, Ferienangebote zu unterbreiten?

Nein. Lehrerinnen und Lehrer, Lehramtsanwärterinnen und -anwärter werden nicht verpflichtet. Jedoch können sie Ferienangebote auf freiwilliger Basis für die Schülerinnen und Schüler anbieten.

 

Für die Gestaltung der Ferienangebote gelten die aktuellen Festlegungen der Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, Schulen und für den Sportbetrieb (ThürSARS-CoV-2-KiSSP-VO und die Umsetzung des schulinternen Hygienekonzeptes.

Über diese Festlegungen und Regelungen sind alle Teilnehmenden und Anbieter entsprechend zu informieren.

Zur Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten sind täglich Kontaktlisten über die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie der Gruppenleiterinnen und -leiter zu führen.

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