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Treffen des Außerparlamentarischen Bündnis zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention in Thüringen

von Redaktion Thüringen / Webredaktion alle LVs

Europäischen Protestag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2018

Erfurt. Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai traf sich das außerparlamentarische Bündnis auf Einladung der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag.

In einem ersten Schwerpunkt stellt die wiedergewählte Landrätin aus dem Kyffhäuserkreis Frau Antje Hochwind, die Anstrengungen der letzten Monate und Jahre bei der Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt/Arbeitsmarktprogramm, Werkstätten und hohen Kosten für den Umbau von Schulen für eine integrative Beschulung für den Landkreis dar.

Vom Sprecher des außerparlamentarischen Bündnisses wurde die Resolution zum Europäischen Protestag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2018 verteilt und am Ende der Veranstaltung ohne Gegenstimmen der Teilnehmer verabschiedet.

Dabei stellt gerade die Forderung - eine Inklusion in Ausbildung und Schule einschließlich Lehre und Forschung im neuen Gesetz zu verankern - eine große Herausforderung in der Umsetzung dar. Die baulichen Herausforderungen können und werden durch hohe finanzielle Aufwendungen umgesetzt. Für eine gelingende Inklusion bedarf es aber neben angepassten räumlichen Gegebenheiten auch ausreichend qualifiziertes Person in den Kindergärten und Schulen, um den Anforderungen der Kinder mit besonderem Förderbedarf gerecht zu werden. Hierzu folgten keine weiteren Ausführungen durch die Ministerin oder Nachfrage durch den Landesverband für Menschen mit Behinderung Thüringen e.V.

Die Bedeutung von familienentlastenden Angeboten für pflegende Mütter und Väter und der Ausbau des Kinderhospizes in Tambach-Dietharz stellte der Verband kinderreiche Familien in den Mittelpunkt seiner Ausführungen und bat darum, behinderte Kinder, ihre Geschwister und Familien stärker als bisher bei ihrer Pflegeleistung zu unterstützen und Angebot auch in Stoßzeiten (Ferienzeiten) in ausreichendem Maße vorzuhalten.

Die finanziellen, zeitlichen und organisatorischen Belastungen über Jahre hinweg müssen durch einen besonderen Unterstützungsbedarf für Großfamilien anerkannt und entsprechende Angebote entschärft werden.

http://weimar.thueringer-allgemeine.de/web/weimar/startseite/detail/-/specific/Inklusion-von-Anfang-an-938650691

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