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Treffen Lokales Bündnis Gotha

von Redaktion Thüringen / Webredaktion alle LVs

Gotha. Vorgestellt wurde u.a. das Förderprogramm „unternehmensWert: Mensch“. Es zielt darauf ab, kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung einer mitarbeiterorientierten Personalpolitik zu unterstützen und eine Unternehmenskultur zu entwickeln, die mit der Gestaltung motivations-, gesundheits- und innovativer Arbeits- sowie Produktionsbedingungen zur Fachkräftegewinnung und -bindung beizutragen. Yvonne Müller vom Institut für Organisationsberatung, Personalentwicklung und Präventive Gesundheitsförderung stellte dieses Programm vor und machte auf die zeitliche begrenzte Förderförderfähigkeit aufmerksam.

Anfang 2019 wurde die „Mehrkindfamilienkarte“ in Thüringen eingeführt. Was genau sich dahinter verbirgt und an welchen Personenkreis sich dieses Programm richtet, dazu berichtete Katrin Konrad, Geschäftsführerin Verband kinderreicher Familien in Thüringen e.V. den Teilnehmer. In einer angenehmen Gesprächsrunde konnte Frau Konrad den seit 2012 aktiven Verband und seine Bedeutung für die Familien darstellen. Die Teilnehmer des Lokalen Bündnisses nutzten die offene Diskussion um eigene Erfahrungen aus ihrer Arbeit mit Familien einzubringen und darzustellen. Neue Kontakte und Netzwerke konnten sich bilden, welche kinderreiche Familien im Landkreis Gotha zukünftig über das Angebot des Verbandes und seine Mehrkindfamiliekarte informiert. Im Gegenzug ist es für den Verband wichtig, interessierte Ansprechpartner in der Verwaltung zu haben, um bei aufkommenden Fragen und Problemen der Familien schnell und gezielt eine gute Lösung im Interesse der Familien finden zu können.

Im Rahmen der Bündnissitzung soll die Planung einer Veranstaltung für Kinder und Familien in diesem Jahr weiter vorangetrieben werden.

Das Lokale Bündnis Gotha trifft sich am 22.08. zur nächsten Sitzung im Mehrgenerationenhaus in Gotha.

 

 

Über das Lokale Bündnis

Das Lokale Bündnis im Landkreis Gotha gibt es seit 2011. Es soll regionale Impulse geben, mit anderen Akteuren praxisnahe Lösungen für mehr Familienfreundlichkeit vor Ort zu entwickeln und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. Dadurch können insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen Kosten sparen und unternehmensspezifische Angebote gestalten. Davon profitieren Beschäftigte und Unternehmen: Denn im Wettbewerb um Fachkräfte ist Familienfreundlichkeit ein zentrales Thema und für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zunehmend ein Entscheidungskriterium.

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