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Über 1600 Kinder stiften Sinn und danken Stiftern zum Kindertag

von Redaktion Thüringen / Webredaktion alle LVs

Pressemitteilung zum Kindertag, 1. Juni 2020

Weimar. Den diesjährige Kindertrag am 1.Juni nimmt der Verband kinderreiche Familien Thüringen e.V. zum Anlass, sich bei allen Stiftern, Vereinen und Privatpersonen für ihre Unterstützung der Verbandsarbeit und dem Projekt „Mehrkindfamilienkarte“ zu bedanken.

Besonders mit dem Beginn der Corona-Pandemie ist es für unseren Verband wichtig, dass weitere finanzielle Mittel für das Projekt „Mehrkindfamilienkarte“ fließen. Die Förderung durch die „Town & Country Stiftung“ mit Sitz in Erfurt, als einer der Preisträger des 8. Town & Country Stiftungspreises, freute die verantwortliche Geschäftsführerin sehr, da das Projekt durch das Thüringer Sozialministerium nur teilfinanziert ist. „Ohne die finanzielle Unterstützung von Stiftungen, privater Personen oder Vereine wäre das Projekt nicht in dem Maße umzusetzen, wie es benötigt und von Familien nachgefragt wird“, hebt die Geschäftsführerin des Verbandes Katrin Konrad hervor.

Das Engagement der Stifter Gabriele und Jürgen Dawo mit ihrer 2009 gegründeten Town & Country Stiftung und den einzelnen Botschaftern ist heraus zu heben und zu würdigen. Ohne ihre tatkräftige Unterstützung wären viele Projekte mit Kindern in Thüringen nicht finanzierbar oder nur eingeschränkt umsetzbar. Gabriele und Jürgen Dawo haben es verstanden, ihre Partner für ein „Wir“ zu begeistern und mit ihren Förderungen immer wieder auch die Schwachen unserer Gesellschaft in das „Wir“ einzubeziehen. „Sie können stolz sein auf das Erreichte: für die vielen Projekte, denen die Town & Country Stiftung in den letzten Jahren an der einen oder anderen Stelle ein menschlicheres Gesicht geben konnte“, lobt Konrad die Arbeit der Stiftung. Für das engagierte Handeln des Ehepaares bedankt sich der Verband im Namen aller kinderreichen Familien Thüringens.

Die Corona-Krise verlagerte die Problematik des Nachweises für kinderreiche Familien bei Eintrittspreisen im Kultur- und Freizeitbereich auf den täglichen Einkauf. Die „haushaltsüblichen Stückzahlen“ sind in einem Ein- oder Zwei-Personenhaushalt einfach geringer, als in einem Haushalt mit mindestens fünf Personen, weiß Lydia Mühlhause, Projektkoordinatorin zu berichten. Besonders in der Anfangsphase Ende März/Anfang April erreichten sie verzweifelte Nachrichten von Familien, die nicht ausreichend Lebensmittel und Alltagsgebrauchsgegenstände in einem Laden erwerben konnte. „Die Notwendigkeit der Erweiterung der Karte als Nachweis auch für den Einkauf zeigt, dass Großfamilien in weiten Teilen des gesellschaftlichen Alltags noch immer nicht mit gedacht werden“, so Mühlhause.

Mit der schrittweisen Öffnung von Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Freistaat kann die Karte von den über 450 Familien, welche seit Jahresbeginn die Karte erhalten haben, dort wieder verstärkt genutzt werden. 2020 profitieren bereits über 1600 Kinder von der Mehrkindfamilienkarte.

Die Town & Country Stiftung unterstützt das Projekt in diesem Jahr mit 1.000 €.

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